Servus!

I´m Markus &

I like Photography

Mein Name ist Markus Koller aus München und möchte Dir einen Einblick in mein schönes Hobby geben ... der Streetfotografie!

 

Jeder kann Knipsen. Auch ein Automat. Aber nicht jeder kann beobachten. Fotografieren ist nur insofern Kunst, sich an der Gabe des Beobachtens zu bedienen. Beobachten ist ein elementarer, dichterischer Vorgang für mich. Auch die Wirklichkeit muss geformt werden, will man sie zum Sprechen bringen.

 

Ich möchte etwas sichtbar machen, das der Masse nicht mehr präsent ist...nämlich Menschen in ihrer Reinheit des Makels.

 

Lebendige Fotografie lässt für mich Neues entstehen, sie zerstört niemals. Sie verkündet Würde des Menschen. 

Lebendige Fotografie ist bereits positiv in ihren Anfängen, sie singt ein Loblied auf das Leben.

 

Daher fotografiere ich Menschen ähnlicher Glaubensansätze für die gelegentliche Portraitsfotografie sehr gern und fühle mich dadurch bereichert und getragen zugleich.

 

Ich lichte niemals etwas ab, was mich nicht interessiert oder ich zum Ambiente oder selbst zum Portraitierten keinen Zugang habe. Daher ist es ein wunderschönes Hobby für mich, was mich in meiner Kreativität stets wachsen und lernen lässt.

 

Die Bindung ist meines Erachtens sehr wichtig, um ein emotional "ehrliches" Bild zu machen. Mich interessiert der Mensch für ein gelungenes Bild und nicht das, was jener gerne vorgibt zu sein, es aber nicht ist.

 

Ein Bild gibt mir das Gefühl, die ganze Welt in den Händen zu halten. Fotos sind für mich Dokumente des Augenblicks eines Lebens, einer Geschichte. Die Fotografie verwandelt die Welt in ein ewig fortbestehendes Angebot, aus der Wirklichkeit in das Reich der Fantasie, aus dem Schmerz in die Freude zu fliehen - durch das Fenster der Seele, dem Auge...meinem Auge.

 

Die Tatsache, dass eine (im konventionellen Sinn) technisch fehlerhafte Fotografie gefühlsmäßig wirksamer sein kann als ein technisch fehlerloses Bild, wird auf jene schockierend wirken, die naiv genug sind, zu glauben, dass technische Perfektion den wahren Wert eines Fotos ausmacht.

 

Weder ich, noch die Portraitierten sind perfekt. Das Sein im Hier und Jetzt ist mein Ziel für ein gutes Foto !

 

Bei der Streetfotografie geht es darum, die Schönheit des Alltäglichen einzufangen - normale Menschen bei normalen Tätigkeiten. Es geht darum, ein Stück Leben festzuhalten - ungeschönt und ehrlich bei von der Natur gegebenen Licht ohne Studioequipment. Für mich ist die Streetfotografie eine Bestätigung der Welt, die uns umgibt und der Dinge, die wir bei aller Betriebsamkeit oft übersehen. Diese Art der Fotografie ist für mich persönlich die absolute Reinheit des Seins eines Bildes.

 

Ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie ich mein erstes Strassenfoto schoss.

 

Es war ein sonniger Tag in Bern/Schweiz und ich schlenderte in der Nähe des dortigen Bahnhofs entlang.

 

Meine Kamera habe ich stets dabei und kann so spontan Momente zeitnah festhalten.

 

Ich sah einen älteren Herrn, der mit seinem Mountainbike sich startklar machte, um bei dem damaligen, sonnigen Wintertag loszufahren.

 

Mit einer 35mm Festbrennweite muss man sich schon nah herantrauen, ohne aber den Eindruck zu erwecken, genau diese Person zu fotografieren.

 

Also tat ich so, als würde ich den Busbahnhof weit hinter ihm ablichten. Allein der Gedanke daran, den Mann zu fotografieren, versetzte mich gemäss meines Anstands in Schrecken.

 

Mein Herz pochte. Trotzdem führte ich meine "Uschi" (Kamera) langsam zum Auge. Und dann passierte etwas gleichsam Magisches! Der Mann warf mir einen kurzen Blick zu und im gleichen Moment drückte ich auf den Auslöser!

 

In diesem für mich bedeutsamen Augenblick war ich zum Streetfotografen mit dem links abgebildeten Bild geworden.

 

Dieser Moment, dieses einfache Strassenfoto, hatte in mir die Leidenschaft erweckt, die ungekünstelte Schönheit, das Tragische und Komische des Alltäglichen zu dokumentieren. Und all dies im Einklang mit dem gebührenden Respekt und der Pietät.

 

Es geht darum, ein Stück Leben festzuhalten, ungeschönt und ehrlich bei von der Natur gegebenen Licht ohne Studioequipment. Und dies mit einer sehr kleinen und unauffälligen Knipse.

 

Für mich ist die Streetfotografie eine Bestätigung der Welt, die uns umgibt und der Dinge, die wir bei aller Betriebsamkeit oft übersehen.

 

Als Dank schenke ich den Personen das Bild in Originalgrösse per Email und gehe keinem kommerziellen Beweggrund nach, um mit der Arbeit finanziellen Profit zu machen.

 

Es ist lediglich mein Hobby und ich bin sehr dankbar für diesen wunderbaren Ausgleich in meinem Leben und dies ist mein Lohn, mein Reichtum!

 

Das Bild LINKS hat mein Leben verändert und bereichert und stellt mein erstes Streetlife-Foto dar.

 

 

 

 

Meine Ausrüstung:

 

All meine Kameras haben Namen und so irrwitzig es sich anhören mag, durch diese pflegliche, persönliche Bindung und die Vorstellung der Kamera und die zu fotografierende Person bringt umso mehr Lockerkeit und ein gewisses Faible.

 

Ich nehme mir viel Zeit für die Entwicklung und des Bearbeitung der Bilder. Es geht nicht um das Retuschieren von Schönheitsmakel, die gerade für mich ein schönes authentisches Bild ergeben, sondern vielmehr um die künstlerische Auslegung und dessen Aussage eines Bildes. Mir stehen für die Bearbeitung wunderbare Stilmittel zur Verfügung, die die Emotionen eines Bildes bodenständig, aber dennoch markant unterstreichen können, aber nicht müssen.

 

 

Alina: Canon EOS 6D Vollformat (ist in Rente nun) :-)

Leica "M" Monochrome (2017)

Susi: Leica V-Lux

Uschi: Leica D-Lux 6 

Opa: EOS 500N (analog)

 

Objektive: 85mm 1.4, 70-200mm 4.0, 35mm 1.4, 40 mm 2.8, 18-55mm. 135mm 2.0, 24mm 1.4

 

Funkblitze und diverse Lichtquellen wie Softbox etc.

 

Software: Adobe Master Collection CS6 (Photoshop, After Effects, etc.)